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Steigende Gesundheitskosten als Vorzeichen einer Prämienerhöhung im 2002

Nach der ungebremsten Kostenexplosion während den vergangenen Jahren ist nach Einschätzungen von Experten auch für 2002 wieder mit massiven Erhöhungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu rechnen.

Experten rechneten noch im letzten Frühjahr mit einem Anstieg der Ausgaben in der obligatorischen Krankenversicherung im Jahr 2000 um vier bis sechs Prozent. Herausgekommen ist es noch schlimmer : Jetzt bestätigt Peter Marbet, Pressesprecher des Konkordats der Schweizerischen Krankenversicherer (KSK), dass sich die im letzten Herbst geäusserten Befürchtungen voll erfüllt haben: "Die Kostensteigerung beläuft sich auf Grund unserer provisorischen Hochrechnungen auf über sechs Prozent oder gegen eine Milliarde Franken".

Diese Kostenexplosion dauert seit Jahren an. 1996 berappten die Krankenversicherer 12,5 Milliarden Franken für Leistungen in der obligatorischen Krankenversicherung. Im Jahr 2000 waren es über 15,5 Milliarden. "Und es gibt keinen Grund, warum es nicht so weitergehen soll", prognostiziert Gesundheitsökonom Willy Oggier. Daher ist nach der durchschnittlichen Prämienerhöhung von 5,5 % für das laufende Jahr gemäss Marbet auch für 2002 wieder mit massiven Erhöhungen zu rechnen.

Quelle : BILANZ, April 2001

Wie ist die Entwicklung bei der Visana ? - Auszüge aus einem Interview der Handelszeitung vom 25.4.01 mit J. Hopf, Vorsitzender der Direktion:

Werden die Grundversicherungsprämien der Visana nächstes Jahr wieder steigen?

Hopf: Ja, auf jeden Fall.

[...]

Welche Entwicklung haben denn die Kosten erlebt?

Hopf: Wenn ich die Periode dieses Jahres mit der vom Vorjahr vergleiche, dann sieht es zumindest von dort her nicht gut aus.

Was ist der Hauptgrund?

Hopf: Die Mengenausweitung, das heisst die wachsende Inanspruchnahme medizinischer Leistungen verbunden mit der nach wie vor steigenden Anzahl der Leistungserbringer wie Ärzte usw..

Für weitere Auskünfte:

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