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Schüler bringen Bewegung in ihr Essverhalten

In der Schweiz essen immer mehr Kinder und Jugendliche zu fettig und haben Mühe, einen Purzelbaum zu schlagen. Rund 34 % der Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren sind übergewichtig. Die Häufigkeit von Fettleibigkeit hat sich in 10 Jahren fast verdoppelt. Bewegungsmangel und Essstörungen nehmen zu, was in vielerlei Hinsicht eine Hypothek für das spätere Erwachsenenleben bedeuten kann. Mit dem Projektwettbewerb "Durch dick und dünn" bot die Krankenversicherung Visana gegen 50 Schulklassen aus den Kantonen Zürich, Aargau und St. Gallen Gelegenheit, sich aktiv und nachhaltig mit dem Thema Ernährung und Bewegung auseinander zu setzen. Am 10. Juni hat sie die sechs besten Projekte an einer Feier in Greifensee prämiert.

Die Krankenversicherung Visana engagiert sich über ihre Stiftung Visana Plus in der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie hat den Projektwettbewerb "Durch dick und dünn" nach der Lancierung im Jahr 2004 schon zum zweiten Mal durchgeführt. Das Echo der Ausgabe 2005 fiel noch erfreulicher aus als der Zuspruch im Vorjahr, als Schulklassen aus den Kantonen Bern, Solothurn und Freiburg teilnahmen. War der Projektwettbewerb 2004 noch ausschliesslich auf das Thema Ernährung fokussiert, wurde im Rahmen der zweiten Ausgabe nun auch dem Aspekt Bewegung verstärkt Beachtung geschenkt.

Kosten dämpfen

Der Projektwettbewerb der Stiftung Visana Plus versteht sich als aktiver Beitrag zur Verhinderung von teuren und in vielerlei Hinsicht belastenden Spätfolgen, die sich aus einseitigen Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsarmut für die Betroffenen selbst und für die Gesellschaft ergeben können. Übergewichtige, ess- und bewegungsgestörte Personen haben erwiesenermassen schlechtere Karten auf dem Arbeitsmarkt und bei der Partnersuche. Sie tun sich schwer mit sozialen Kontakten und drohen eher zu vereinsamen. Und sie werden eher (chronisch) krank. Wer also frühzeitig vorbeugt und sein Bewusstsein für die Zusammenhänge schärft, leistet letztlich auch einen bedeutenden Beitrag zur Eindämmung der Gesundheits-, Sozial- und Fürsorgekosten in der Schweiz.

Echte Wirkung erzielen

Hauptziel und wichtigstes Beurteilungskriterium des Projektwettbewerbes waren sicht- und messbare Verhaltensänderungen bei den Schülerinnen und Schülern und deren persönlichem Umfeld. „Uns ging es in erster Linie darum, dass sich die Schülerinnen und Schüler aktiv und lustvoll mit dem Thema Ernährung und Bewegung auseinandersetzen - und zwar ohne Drohfingergebärde“, erklärt Fritz Zaugg, Geschäftsführer der Stiftung Visana Plus. Dieses Ziel wurde erreicht: „Die 50 eingereichten Projekte brachten buchstäblich Bewegung ins Ernährungsverhalten der Schülerinnen und Schüler“, so Fritz Zaugg. Die originellsten und wirkungsvollsten Eingaben hat die Jury ausgezeichnet. Aufgrund der hohen Qualität vieler Eingaben hat die Jury von den 26 Halbfinalisten schliesslich sechs statt der ursprünglich drei vorgesehenen Projekte mit einem Geld-Preis bedacht.

Die Prämierten

Die Preisübergabe an die Siegerklassen fand am 10. Juni 2005 im Sport- und Erlebnispark Milandia in Greifensee ZH statt. Die Rangliste der Jury präsentierte sich wie folgt:

1. Rang:    Sekundarschule Brühl 2, Gebenstorf AG
                 (Siegercheck von CHF 8000.-)

2. Rang:    Realschule Neuberg 5, Zurzach AG
                 (Check von CHF 3000.-)

3. Rang:    Primarschule Zelgli, Schlieren ZH
                 (Check von CHF 2000.-)

4. Rang:    Primarschule Bachtobel, Zürich
                 (Check von CHF 1000.-)

5. Rang:    Primarschule Notker, Gossau SG
                 (Check von CHF 500.-)

6. Rang:    Central- und Pfrundmattschule, Reinach AG
                 (Check von CHF 500.-)

Für weitere Auskünfte:

Albrecht Rychen
Präsident des Verwaltungsrates der Visana
Telefon: 031 357 91 02