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Tiefere Prämien bei Halbprivat- und Privatversicherung

Die Visana senkt auf 1. Januar 2003 die Prämien in der Spitalversicherung Halbprivat um 10 % und Privat um rund 5 %.

Im Frühjahr kam zwischen Kantonen und Krankenversicherern die Vereinbarung über die Spitalfinanzierung zustande. Diese regelt die Finanzierung der innerkantonalen, stationären Behandlung von Halbprivat- und Privatpatienten in öffentlichen und öffentlich subventionierten Spitälern. Ausgangspunkt war ein Grundsatzentscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom letzten November, wonach sich die Kantone im Umfang der Kosten der allgemeinen Abteilung auch an der Finanzierung des Spitalaufenthalts von halbprivat und privat Versicherten beteiligen müssen. Das zwischenzeitlich vom Bundesparlament verabschiedete Gesetz sieht eine gestaffelte Erhöhung der kantonalen Zahlungen für die Jahre 2002 bis 2004 vor. Mittelfristig wird die Spitalfinanzierung im Rahmen der laufenden Revision des Krankenversicherungsgesetzes neu geregelt.

Die Visana hat bereits im Frühjahr betont, mögliche Rückzahlungen der Kantone vollumfänglich ihren Kundinnen und Kunden weiterzugeben. Demzufolge wird die Visana ihren Anteil aus dem Pauschalbeitrag für 2001 den Versicherten direkt zukommen lassen. Die Beiträge der Kantone für das laufende und für die kommenden Jahre setzt die Visana zur Prämienstabilisierung oder -senkung der Halbprivat- und Privatversicherungen ein.

Übrige Zusatzversicherungen

Aufgrund des ungünstigen Schadenverlaufs müssen die Prämien in der Spitalversicherung Allgemein um rund 8 % angehoben werden. Ebenfalls angepasst werden die Prämien der Langzeitpflegeversicherung. Die massiven Kostensteigerungen im Pflegebereich wirken sich hier direkt aus.

Bei allen übrigen Zusatzversicherungsprodukten gibt es ein weiteres Mal hintereinander eine Nullrunde.

Für weitere Auskünfte:

Visana Unternehmenskommunikation
Direktwahl: 031 357 91 02
Fax: 031 357 96 32